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Cruisen Cruisen (engl. to cruise, dt. fahren, kreuzen) ist ein Lehnwort für eine ursprünglich in den 50er Jahren unter US-amerikanischen Teenagern entstandenes Freizeitvergnügen, bei dem mit einem Automobil langsam an von möglichst vielen Passanten frequentierten Orten (Strand usw.) entlang gefahren wird. Hier geht es um die Repräsentation des sozialen Status. In der Jugendsprache bezeichnet der Begriff das „möglichst coole Herumfahren“ etwa mit einem Longboard oder Cruiser. Auch das innerstädtische Umherfahren, häufig mit Cabrios, Sportwagen oder SUVs wird als Cruisen oder Posing bezeichnet. Das Verb to cruise in der Bedeutung „gemeinsames, langsamen Herumfahren von Teenagern mit ihren Autos“ ist seit 1957 nachgewiesen. Im Zusammenhang dieser Seite handelt es sich jedoch um das Kreuzen mit Schiffen, wobei es sich hier entgegen der ursprünglichen Bedeutung nicht um einen Zickzackkurs handelt, welcher gefahren wird um Wind (für Segelschiffe) zu bekommen, sondern um das Hin- und Herfahren, zu einer touristischen Unternehmung auf einer Kreuzfahrt.